Warum ist es wichtig?
Die belgische Regierung hat, wie auch andere europäische Regierungen, eine Frist gesetzt, die bald abläuft und Unternehmen dazu verpflichtet, beim Versand ihrer Rechnungen einen Peppol-Zugangspunkt zu nutzen.
Belgische Unternehmen müssen ab dem 1. Januar 2026 ihre Rechnungen über das Peppol-Netzwerk verschicken.
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Was ist Peppol?
Peppol (Pan-European Public Procurement On-Line), das paneuropäische Online-Netzwerk für das öffentliche Beschaffungswesen, ist eine sichere Plattform für den Austausch digitaler Geschäftsdokumente wie Rechnungen. Es wurde gegründet, um den Kauf- und Zahlungsprozess zwischen Behörden und Lieferanten zu vereinfachen. Peppol, ursprünglich von der Europäischen Kommission mitentwickelt, hat regionale Grenzen überschritten und sich zu einem weltweit anerkannten Standard für die elektronische Rechnungsstellung entwickelt. Seine Verbreitung wächst rasch über Europa hinaus und macht es zum Zukunftsmodell für den digitalen Dokumentenaustausch.
Was ist ein Peppol-Zugangspunkt?
Wie der Name schon sagt, können Unternehmen mit einem Peppol-Zugangspunkt auf Peppol zugreifen, um ihre elektronischen Dokumente zu senden und zu empfangen. Anstatt direkt mit Peppol zu kommunizieren, nutzen Unternehmen einen Zugangspunkt wie Odoo, um ihre elektronischen Dokumente zu versenden. Der Zugangspunkt leitet die Dokumente dann an den Zugangspunkt des Empfängers weiter, der sie wiederum an den Empfänger weiterleitet.
Muss ich Peppol verwenden?
Belgien hat die verpflichtende elektronische Rechnungsstellung im B2B-Bereich offiziell eingeführt. Die Umsetzung soll am 1. Januar 2026 starten. Das Parlament hat dem am 1. Februar 2024 zugestimmt und es am 20. Februar im belgischen Staatsblatt veröffentlicht. Diese Gesetzgebung passt zu den allgemeinen Digitalisierungsansätzen der EU, vor allem zur Initiative „MwSt. im digitalen Zeitalter (VAT in the Digital Age, ViDA)”, die elektronische Rechnungsstellung und Berichterstattung für grenzüberschreitende Transaktionen vorschreibt. Andere Länder haben ähnliche Gesetze verabschiedet. (Mehr Infos dazu findest du hier)
Wie viel kostet Peppol?
Da Unternehmen Peppol-Zugangspunkte zum Senden und Empfangen von elektronischen Dokumenten nutzen, stellt sich die Frage, wie viel Peppol-Zugangspunkte kosten. Das ist zwar je nach Peppol-Zugangspunkt unterschiedlich, aber viele nutzen ein Kreditsystem oder berechnen pro gesendetem oder empfangenem Dokument. Da manche Unternehmen jedes Jahr Tausende von Dokumenten versenden, können die Kosten schnell steigen. Deshalb hat Partena eine Partnerschaft mit Odoo geschlossen, dem kostenlosen Peppol-Zugangspunkt.
Was ist Odoo?
Odoo bietet eine vollständige Geschäftssoftware, die eine ganze Reihe integrierter, skalierbarer und benutzerfreundlicher Apps umfasst. Dank der modularen und anpassbaren Struktur von Odoo können Unternehmen bestimmte Apps ganz nach ihren individuellen Anforderungen auswählen und konfigurieren. Zu diesen Apps gehören Buchhaltung, Vertrieb, Lagerverwaltung, Personalwesen, Fertigung und vieles mehr. Diese Flexibilität macht Odoo für Unternehmen jeder Größe und Branche interessant, von kleinen Start-ups bis hin zu großen Konzernen.